Milos Pantovic ist beim VfL Bochum der Mann für die besonderen Tore, aber ohne Stammplatz. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Thissen/dpa)

Er hat es schon wieder getan: Milos Pantovic wird beim VfL Bochum immer mehr der Mann für die ganz speziellen Momente. Nur 21 Tage nach seinem Wahnsinnstor aus der eigenen Hälfte gegen die TSG 1899 Hoffenheim traf der 25-Jährige gegen den SC Freiburg erneut aus über 40 Metern.

Mit seinem außergewöhnlichen Siegtreffer versetzte Pantovic die Bochumer Fans in Ekstase und ließ Trainer Thomas Reis ausgelassen jubeln. «Wir sind froh, dass er im Moment ein Zauberfüßchen hat, dass er die Situation gut erkennt», sagte der Coach. «Es ist ein toller Spieler.»

Pantovic ist ohne Stammplatz

Bei aller Anerkennung für Pantovic, der lange in der Jugend für den FC Bayern spielte und unter Pep Guardiola 2015 auch mal in einer Bundesligapartie für die Münchner eingewechselt wurde: Für einen Stammplatz reicht es bei Pantovic verrückterweise nicht.

«Ich will jedes Spiel von Anfang an spielen. Ich glaube keiner ist glücklich, wenn er auf der Bank ist», sagte der Kunstschütze bei Sky. In zehn von 13 Ligapartien war der Offensivmann dabei, der sowohl auf der Außenbahn als auch im Zentrum eingesetzt werden kann. In der Startelf stand er nur viermal. «Natürlich drängt er rein und ich bin froh, dass ich so einen Spieler habe, um den Konkurrenzkampf anzuheizen», sagte Reis.

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