Schiedsrichter Lars Erbst unterbricht das Spiel wegen eines Gewitters. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Stefan Puchner/dpa)

Fortuna Düsseldorf hat die erste Hürde im DFB-Pokal nur mit viel Mühe gemeistert.

Der Fußball-Zweitligist zitterte sich beim bayerischen Regionalligisten FC Illertissen zu einem 3:1 (2:1). Illertissens Abwehrspieler Kevin Frisorger per Eigentor (3. Minute) und Vincent Vermeij (27.) brachten die Gäste vor 3.719 Zuschauern früh in Führung. Düsseldorfs André Hoffmann (41.) machte die Partie durch das zweite Eigentor des Tages wieder spannend. Illertissen dominierte die zweite Halbzeit, aber ins Tor traf nur Fortuna-Stürmer Christos Tzolis (90.+1).

Düsseldorf tut sich schwer

Die Rheinländer, die im Vorjahr im Achtelfinale am 1. FC Nürnberg gescheitert waren, taten sich deutlich schwerer als gedacht. Die frech aufspielenden Hausherren kombinierten sich immer wieder sehenswert in Strafraumnähe – doch entweder war der Abschluss zu ungenau, Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier parierte oder der Schuss klatschte wie im Beispiel von Gökalp Kilic (84.) an die Latte. Illertissen musste bei der vierten Pokalteilnahme seiner Vereinsgeschichte schließlich die vierte Auftakt-Niederlage hinnehmen. 

Ein heftiges Unwetter über Schwaben hatte nach einer Viertelstunde für eine kurzzeitige Unterbrechung der Erstrundenpartie gesorgt. Rund zwölf Minuten verbrachten beide Mannschaften in der Kabine, während es draußen stark regnete und hagelte. Beim übertragenden Pay-TV-Sender Sky fiel das Bild phasenweise aus. 

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