Hofft auf eine wiedererstarkte DFB-Elf: EM-Turnierdirektor Philipp Lahm. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jonas Walzberg/dpa)

Philipp Lahm hofft nicht nur in seiner Rolle als Turnierdirektor der Heim-EM 2024 auf eine wiedererstarkte deutsche Nationalmannschaft.

«Ich habe einen fußballverrückten Sohn zu Hause – und der hat noch nie eine erfolgreiche Nationalmannschaft gesehen», sagte der Weltmeister von 2014 im Interview von «Münchner Merkur/tz». Sohn Julian kam im Jahr 2012 zur Welt.

Mit Blick auf die noch zurückhaltende Euphorie für das Heim-Turnier in acht Monaten betonte Lahm (39): «Siege helfen. Aber vor allem ist die Identifikation mit der Mannschaft wichtig. Und die ist uns etwas verloren gegangen.» Dies sei die dringlichste Aufgabe des neuen Bundestrainers Julian Nagelsmann in dessen ersten Länderspielen an diesem Samstag (21.00 Uhr/RTL) gegen die USA und vier Tage später gegen Mexiko.

Nagelsmann «muss Mannschaft ein Gesicht verpassen»

«Er muss seiner Mannschaft ein Gesicht verpassen, ein Profil. Dafür muss er die Spieler, die dieses Gesicht darstellen sollen, regelmäßig spielen lassen. Denn nur so entsteht eine Hierarchie in einer Mannschaft», meinte der frühere DFB-Kapitän: «Ich bin positiv, weil ich mir denke: Das kann man hinbekommen – und zwar auch in kürzester Zeit.»

Dennoch wolle er sich mit Prognosen bezüglich der Besetzung des Bundestrainer-Postens mit Nagelsmann (36) eher zurückhalten. «Bei Hansi Flick haben auch die meisten im Vorfeld gesagt: Es wird super! Es hat aber nicht funktioniert», begründete Lahm. Er erkenne jedoch beim früheren Bayern-Trainer eine gewisse «Energie, und ich glaube, das ist in der aktuellen Situation gut».

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