Mats Hummels (r) kann die Nicht-Nomminierung für die Nationalmannschaft nachvollziehen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Bernd Thissen/dpa)

Für Routinier Mats Hummels ist seine Nichtberücksichtigung für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft keine Überraschung gewesen.

«Ich habe ehrlich gesagt damit gerechnet», sagte der 35 Jahre alte Abwehrspieler bei DAZN nach dem 3:1 (1:0) mit Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt. Die Partie war sein erstes Bundesliga-Spiel von Anfang an seit Mitte Dezember, Hummels traf per Kopf zum 2:1. «Dafür sind die anderen zu gut, als dass jemand nominiert wird, der nicht regelmäßig spielt», sagte Hummels über die Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Trapp zeigt sich enttäuscht

«Ich hatte die Wochen schon verplant, deswegen kam es für mich nicht überraschend», sagte Ex-Weltmeister Hummels grinsend. «Es ist völlig nachvollziehbar, dass die, die wochenlang Top-Leistungen bringen, dabei sind.» Nagelsmann hatte auch Hummels‘ Teamkollegen Emre Can, Niklas Süle und Nico Schlotterbeck nicht für die anstehenden Länderspiele in Frankreich und gegen die Niederlande nominiert. «Das muss der Trainer entscheiden», sagte Can und ergänzte mit Blick auf die Heim-EM im Sommer: «Ich habe ein gutes Gespräch mit Julian gehabt, er hat gesagt, dass die Tür noch offen ist. Ich werde darum kämpfen, ich möchte sehr gerne dabei sein.»

Enttäuscht über seine Nichtberücksichtigung äußerte sich der Frankfurter Kevin Trapp. «Wenn jemand nicht eingeladen wird, ist es immer schwer, das nachzuvollziehen», sagte der 33 Jahre alte Keeper bei DAZN. Sein Gespräch mit Nagelsmann sei «nichts Besonderes» gewesen: «Er hat mir mitgeteilt, dass ich nicht dabei bin und das war es dann.» Eine EM-Teilnahme hat er aber noch nicht abgehakt. «Alles, was ich machen kann, ist meine Leistung auf dem Platz bringen und alles dafür geben, dass ich zur EM fahren kann.»

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