Die Bundesligapartie zwischen dem FSV Mainz und Union Berlin ist abgesagt worden. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/dpa)

Das Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem FSV Mainz 05 und 1. FC Union Berlin am Freitagabend ist wegen der winterlichen Witterungsbedingungen und dem Sicherheitsrisiko für die Zuschauer abgesagt worden. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga mit. Der Stadionbetreiber der Mainzer Mewa Arena habe die Spielstätte gesperrt.

«Grund hierfür sind die starke Eisbildung auf den Unterrängen, insbesondere im Stehplatz-Bereich sowie auf den Anreisewegen und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken für die Zuschauerinnen und Zuschauer», hieß es in der DFL-Mitteilung. Ein neuer Spieltermin werde zeitnah bekannt gegeben. Alle Tickets für die Partie behalten ihre Gültigkeit.

Zweiter Spielausfall für Union

Für die Berliner ist es schon das zweite Auswärtsspiel, das in dieser Saison witterungsbedingt ausfällt. Die Partie der Köpenicker bei Rekordmeister FC Bayern München war Anfang Dezember des vergangenen Jahres wegen des heftigen Wintereinbruchs in der bayerischen Landeshauptstadt abgesagt worden. Sie soll in der kommenden Woche am 24. Januar (20.30 Uhr/Sky) nachgeholt werden, womit diese Woche auch als Ausweichtermin für das Spiel in Mainz wegfallen dürfte. Anders als vor dem Spiel in München war die Mannschaft der Berliner aber noch nicht zum Auswärtsspiel gereist, sondern weilt noch in Berlin, wie der Club bestätigte.

Der 1. FC Köln hatte zuvor mitgeteilt, dass er trotz des für rheinische Verhältnisse extremen Schneefalls in den vergangenen Tagen von einer Austragung des Bundesliga-Spiels gegen Borussia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ausgeht. «Ich sehe das Spiel ehrlicherweise nicht in Gefahr. Aber warten wir mal ab, was in den nächsten Stunden passiert», sagte Thomas Kessler, Leiter Lizenzfußball beim FC, am Donnerstag. Die Trainingsbedingungen waren erschwert. «Für die Kinder und Familien ist es ein tolles Wetter. Zum Spazierengehen, zum Rodeln, zum Schlittenfahren», sagte Kölns Trainer Timo Schultz: «Für uns Fußballer ist es nicht ganz so gut. Aber das werden wir annehmen.»

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