Erfolgreich am Pokertisch: Wolfsburg-Profi Max Kruse. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Michael Matthey/dpa)

Fast wäre Max Kruse zum ersten Mal deutscher Meister geworden – aber nicht im Fußball. Der Profi des VfL Wolfsburg musste sich im Finale um die deutsche Poker-Meisterschaft erst im Heads Up geschlagen geben und verpasste seinen zweiten Turniersieg innerhalb kurzer Zeit beim Pokern knapp.

Dennoch ist es der nächste Erfolg für den 34-Jährigen am Pokertisch. «2. Platz – leider kein Titel für mich. Aber hat trotzdem Spaß gemacht», schrieb Kruse, der 48.764 Euro für Rang zwei bekam, in seiner Instagram-Story.

Der beim VfL Wolfsburg aussortierte Ex-Nationalspieler will den Fokus nach einigen Aktionen abseits des Platzes nun wieder auf den Fußball richten. «Jetzt geht der volle Angriff wieder auf Fußball», hatte Kruse ebenfalls via Instagram mitgeteilt. «Ich will so schnell wie möglich wieder richtig trainieren können, ich will so schnell wie möglich wieder fit sein. Denn: Meine Karriere ist auf jeden Fall noch nicht vorbei.» Kruse fällt seit Wochen wegen eines Muskelfaserrisses aus. Ob er am 1. Dezember beim Wolfsburger Trainingsauftakt wieder dabei ist, bleibt abzuwarten.

Der VfL, bei dem Trainer Niko Kovac keine Verwendung mehr für Kruse hat, will den Stürmer trotz des bis Sommer 2023 laufenden Vertrages am liebsten im Winter loswerden. Noch gibt es aber keine konkreten Interessenten. «Wo und wie und was auch immer passiert, keine Ahnung», sagte Kruse.

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