Bremens Naby Keita hat vor dem Spiel in Leverkusen für einen Eklat gesorgt. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Andreas Gora/dpa)

Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat Mittelfeldspieler Naby Keita bis zum Ende der Saison suspendiert. «Das Verhalten von Naby ist für uns als Verein nicht zu tolerieren. Mit dieser Aktion hat er sein Team in einer sportlich und personell angespannten Situation im Stich gelassen und sich über die Mannschaft gestellt. Das können wir nicht zulassen», wurde Clemens Fritz, Leiter Profifußball beim SV Werder, in einer Clubmitteilung zitiert.

Keita war am Samstag, nachdem er erfahren hatte, im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen nicht in der Startelf zu stehen, nicht mit der Mannschaft nach Leverkusen gereist. Stattdessen hatte er sich dazu entschieden, nach Hause zu fahren und dem Spiel fernzubleiben. «Wir benötigen in dieser Phase der Saison den vollen Fokus auf die ausstehenden Spiele und ein Team, das ganz eng zusammensteht. Daher waren unsere Maßnahmen alternativlos», sagte Fritz.

Der Nationalspieler von Guinea, der noch bis zum 30. Juni 2026 bei Werder unter Vertrag steht, darf fortan weder mit der Mannschaft trainieren noch sich in der Kabine der Profis aufhalten. Dazu erhält der 29-Jährige eine nach Clubangaben «erhebliche» Geldstrafe.

Keita war zur aktuellen Saison vom FC Liverpool zu Werder gewechselt und galt als großer Hoffnungsträger für das Team von Trainer Ole Werner. Auch aufgrund von Verletzungen kam er jedoch bislang nur auf fünf Bundesligaeinsätze.

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