Die Gladbacher Yann Sommer, Christoph Kramer und Nico Elvedi sind nach dem Schlusspfiff in Stuttgart enttäuscht. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Die Abrechnung von Yann Sommer nach dem leidenschaftslosen Auftritt seiner Gladbacher war schonungslos.

«Stuttgart war in der zweiten Halbzeit um Klassen besser als wir – in allen Belangen. So kannst du kein Bundesliga-Spiel gewinnen», polterte der Torhüter nach dem 2:3 beim Tabellenvorletzten VfB Stuttgart. Der Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wird auch für Borussia Mönchengladbach bedrohlicher. Der Frust beim Schweizer Torwart, einem guten Gladbacher, war dementsprechend groß.

Wie der maue Auftritt zu erklären sei? Der 33-Jährige wusste es nicht. «Heute hatten wir keine Chance, dieses Spiel zu gewinnen», schimpfte Sommer beim Pay-TV-Sender Sky. 2:0 hatten die Gäste geführt. Ein Sieg sollte den Abstand nach unten vergrößern. Doch daraus wurde auch aufgrund der Schwächen in der Defensive nichts.

Schwächer stand der Club zuletzt 2011 da, als der Klassenerhalt erst nach der Relegation feststand. Sommer rettete gegen den VfB mehrmals, musste aber die Tore 49 bis 51 der Saison hinnehmen. «Sie haben uns vorgeführt», klagte er über die zweite Hälfte. Er war nicht der Einzige, der deutlich wurde und ratlos war. «Ich weiß auch nicht, wer uns hilft. Vielleicht der liebe Gott», sagte Christoph Kramer: «Jeder hat mit seiner Kritik Recht, weil es tausend Baustellen gibt.

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