Äußerte scharfe Kritik am spanischen Fußball-Verbandspräsidenten Luis Rubiales: Alex Morgan. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Javier Rojas/Pi/Prensa Internacional via ZUMA/dpa)

Die amerikanische Star-Spielerin Alex Morgan hat scharfe Kritik am spanischen Fußball-Verbandspräsidenten Luis Rubiales geübt.

«Ich bin angewidert von den öffentlichen Aktionen von Luis Rubiales», schrieb die 34-Jährige auf der Plattform X, die zuvor als Twitter bekannt war.

Morgan fühlte vor allem mit den spanischen Spielerinnen, die für ihren WM-Triumph in Australien nicht gebührend gefeiert werden konnten. «Der Gewinn einer Weltmeisterschaft sollte einer der schönsten Momente im Leben dieser Spielerinnen sein, doch stattdessen wird er von Übergriffen, Frauenfeindlichkeit und Misserfolgen des spanischen Verbandes überschattet», schrieb die zweimalige Weltmeisterin.

Rubiales hatte am vergangenen Sonntag bei der Siegerehrung der spanischen Weltmeisterinnen in Sydney die Spielerin Jennifer Hermoso ungefragt auf den Mund geküsst. Der Funktionär war anschließend immer stärker unter Druck geraten, viele hatten seinen Rücktritt gefordert. Der Weltverband FIFA hatte ein Disziplinarverfahren gegen den 46-Jährigen eingeleitet. Bei einer Krisensitzung des Fußballverbandes war ein Rücktritt von Rubiales erwartet worden. Der verweigerte diesen Schritt jedoch. In seiner heftig kritisierten Rede inszenierte sich Rubiales als Opfer einer Hetzjagd.

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