Deutschlands Youssoufa Moukoko (vorne) jubelt über seinen Treffer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: -/dpa)

U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo hofft, dass Toptalent Youssoufa Moukoko den Schwung seines U21-Doppelpacks auch zu seinem Verein Borussia Dortmund mitnehmen kann.

«Ich freue mich für Youssoufa, dass er für uns wieder entscheidend sein konnte und seine Tore gemacht hat», sagte der 44-Jährige nach dem 3:0 (0:0) zum Start in die EM-Qualifikation im Kosovo, das Moukoko mit zwei Treffern (74./78. Minute) eingeleitet hatte. «Wichtig ist, dass er sich bei uns das Selbstvertrauen zurückholen kann.»

Lob vom Trainer

Der 18-Jährige kam in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga für den BVB bislang nur als Joker zum Einsatz. Im Sommer hatte er mit dem U21-Nationalteam beim frühen EM-Aus in Georgien enttäuscht. Mit seinen beiden Treffern gegen den Kosovo kommt der Angreifer im Trikot der U21 nun auf acht Tore in acht Spielen. «Er ist jemand, der gierig ist, Tore zu machen, der nicht viele Chancen braucht, wenn er den Ball am Fuß hat», lobte Di Salvo.

Der Trainer hob aber auch die Defensiv-Leistung seiner neu formierten Elf hervor. Im Kosovo und beim 2:0 im Testspiel gegen die Ukraine vier Tage zuvor hatte seine Auswahl kaum Torchancen der Gegner zugelassen. «Insgesamt fahren wir mit einem guten Gefühl nach Hause», sagte Di Salvo, der aber auch viele Dinge sah, «die wir verbessern müssen». Den dritten Treffer in Pristina erzielte in Colin Kleine-Bekel ein Innenverteidiger (89.).

Im Oktober geht es für die U21 mit dem Qualifikations-Doppelpack auswärts gegen Bulgarien und die stark eingeschätzten Israelis weiter. Israel hatte zum Auftakt mit 0:1 in Bulgarien verloren. «Das Ergebnis überrascht mich schon. Aber es ist zu früh, irgendeine Mannschaft abzuschreiben», sagte Di Salvo. Weitere Gegner in der Qualifikation sind Polen und Estland. Nur der Gruppenerste ist sicher für das Turnier 2025 in der Slowakei qualifiziert.

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