Serge Gnabry spielt gegen eine lokale Auswahl junger Mädchen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)

Beim Torjubel wurde abgeklatscht. Serge Gnabry gratulierte zum Kopfballtreffer. Pünktlich zum WM-Anpfiff zwischen Katar und Ecuador haben auf dem Trainingsplatz der deutschen Nationalmannschaft mehrere DFB-Stars mit Mädchen aus dem WM-Gastgeberland und sechs weiteren Ländern Fußball gespielt.

Aus dem DFB-Kader waren unter anderen auch Kai Havertz, Karim Adeyemi und Nico Schlotterbeck am Sonntag bei der sogenannten «Freestyle Football Challenge» dabei. Auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff und sein Trainee Benedikt Höwedes kickten im Stadion des Al-Shamal Sports Club mit. «Er ist ein Weltmeister», stellte Bierhoff den Kindern den Rio-Champion Höwedes beim Kleinfeld-Fußball vor.

Die Aktion war Teil der vom Weltverband FIFA bei der WM organisierten «Community Events», mit denen alle 32 Mannschaften im Gastgeberland gesellschaftliche Projekte fördern. Ausgesucht wurden die 17 Mädchen im Alter von 9 bis 16 Jahren, die in der Akademie von Paris Saint-Germain in Doha Fußball spielen, vom Weltverband.

Der DFB engagiert sich speziell für die Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs. «Schließlich soll die Ausrichtung der Weltmeisterschaft zu nachhaltigen Fortschritten im Gastgeberland, in dem Frauenrechte eingeschränkt sind, führen», hieß es in einer am Vortag veröffentlichten Verbandsmitteilung.

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