Peter Stöger, Trainer von Ferencvaros Budapest. (Urheber/Quelle/Verbreiter: picture alliance / Federico Gambarini/dpa)

Für Trainer Peter Stöger ist eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga denkbar, aber nicht geplant.

«Ich werde nichts annehmen, nur um wieder in der deutschen Bundesliga zu sein», sagte der Österreicher, der am Donnerstag (18.45 Uhr/TV Now) mit Ferencvaros Budapest in der Europa League bei Bayer Leverkusen antritt, der Deutschen Presse-Agentur: «Das habe ich gehabt, das war spannend, das war schön, ich hatte zwei mega Vereine. Deshalb kann es sein, dass es irgendwann mal wieder so kommt. Aber ich habe das nicht auf meiner To-do-Liste.»

Stöger trainierte von Sommer 2013 bis Dezember 2017 den 1. FC Köln und danach für ein halbes Jahr Borussia Dortmund. Im Frühjahr war kurzzeitig eine Rückkehr nach Köln angedacht. «Ich hatte nur ein Gespräch mit dem damaligen Sportchef Horst Heldt und mit Geschäftsführer Alex Wehrle», sagte Stöger, «es war aber schnell allen Beteiligten klar, dass es zu diesem Zeitpunkt nicht gepasst hat.»

Das Spiel bei Nachbar Leverkusen ist für den 55-Jährigen etwas Besonderes, der ungarische Rekordmeister schlägt auch sein Quartier in Köln auf. «Ich habe auf eine interessante Gruppe gehofft. Und ich habe ein bisschen auf einen deutschen Gegner gehofft. Von daher ist das ein schönes Los», sagte Stöger: «Dass es mir einen emotionalen Schub gegeben hat, würde ich nicht sagen. Aber es ist schon eine nette Geschichte.»

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