Zu den Spielen der Wolfsburgerinnen kamen die meisten Fans ins Stadion. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Michael Matthey/dpa)

Immer mehr Fußballfans wollen die Spiele der Frauen-Bundesliga im Stadion sehen. Bereits nach dem 7. Spieltag dieser Saison wurde die Zahl an Zuschauerinnen und Zuschauern der gesamten Vorsaison übertroffen, wie aus einer Studie der Sportmarketingagentur «Two Circles» hervorgeht.

Demnach verzeichnet die Liga bei den Besucherzahlen einen Anstieg von 261 Prozent. In dieser Hinrunde lag der Schnitt bei 3057 Fans pro Partie, in der Saison 2021/22 sahen durchschnittlich 846 Interessierte zu.

Ein Grund für das enorme Wachstum sind die sogenannten «Highlight-Spiele», Spiele also, die in größeren Stadien stattfinden und stärker beworben werden. Zu den bisherigen sechs Highlight-Spielen kamen in der Bundesliga durchschnittlich 14.927 Fans. Den Rekord hält die Partie Eintracht Frankfurt gegen Bayern München (0:0) vom 1. Spieltag mit 23.200 Besucherinnen und Besuchern. In der Vorsaison fanden noch keine Highlight-Spiele statt.

Zuschauer-Krösus VfL Wolfsburg

Die Analyse zeigt allerdings, dass die Stadien auch ohne Highlight-Spiele voller geworden sind. Rechnet man die sechs extra vermarkteten Top-Duelle heraus, liegt der Schnitt immer noch bei 1739 Fans pro Spiel, was einem Wachstum von 106 Prozent zur Vorsaison entspricht.

Zuschauer-Krösus ist bislang Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg, dessen Heimpartien – darunter zwei Highlight-Spiele – in der Hinserie durchschnittlich 7712 Fans verfolgten. In der vergangenen Runde hatte der VfL durchschnittlich lediglich 1389 Anhängerinnen und Anhänger pro Heimspiel angezogen.

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