Freiburgs Torwart Noah Atubolu in Aktion. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Jan Woitas/dpa)

Nach dem glücklichen 1:0-Sieg des SC Freiburg in Mainz verteilte der sichtlich erleichterte Christian Streich ein Extra-Lob an Torwart Noah Atubolu. «Er hat ein Superspiel gemacht. Das haben wir auch gebraucht», lobte der SC-Trainer den starken Auftritt der Nummer eins. «Er war richtig gut.»

Mit mehreren Paraden bewahrte Atubolu die Breisgauer in der Partie am Sonntag vor einem Gegentor und avancierte damit neben dem Siegtorschützen Michael Gregoritsch zum Matchwinner. «Ich bin sehr glücklich», sagte der mit 21 Jahren jüngste Bundesligatorwart danach. 

«Sehr gute Entwicklung»

Als der in der eigenen Talentschmiede ausgebildete Atubolu zu Beginn der Saison zum Stammtorhüter befördert wurde, rief dieser mutige Schritt einige Skeptiker auf den Plan. Die schwankenden Leistungen in den ersten Spielen schienen den Kritikern recht zu geben. Doch mittlerweile hat sich Atubolu zu einem sicheren Rückhalt beim Europa-League-Teilnehmer gemausert.

«Er macht eine sehr gute Entwicklung. Wir lassen ihn in Ruhe und unterstützen und helfen ihm, wo wir können. Auch in Phasen, in denen er mal Fehler macht. Aber die macht jeder, selbst Manuel Neuer», sagte Streich. Der Coach fügte hinzu: «Wir sind überzeugt von ihm. Noah muss noch viel lernen, aber er kann auch schon viel. Er ist genau am richtigen Platz und geht seinen Weg.»

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