Paderborns Marvin Pieringer (l) trifft an St. Paulis Torwart Dennis Smarsch vorbei zum 1:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Bockwoldt/dpa)

Mit einem fulminanten Schlussspurt und zwei Toren in der Nachspielzeit haben sich der FC St. Pauli und Tabellenführer SC Paderborn ein bemerkenswertes Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga geliefert und sich schließlich mit 2:2 (0:1) voneinander getrennt.

Marvin Pieringer (44. Minute) für Paderborn und Etienne Amenyido (84.) für St. Pauli hatten am Samstag zunächst getroffen. Der eingewechselte Paderborner und frühere St.-Pauli-Profi Sirlord Conteh (90.+2) und David Nemeth (90.+3) für die Hamburger sorgten mit ihren Toren anschließend für ein Wechselbad der Gefühle im Stadion. Leart Paqarada (51.) hatte für St. Pauli zudem seinen zweiten Elfmeter in dieser Saison verschossen.

Trainer Timo Schultz, der am Freitag seinen 45. Geburtstag begangen hatte, nahm nach der 0:2-Niederlage bei Hansa Rostock nur einen Wechsel vor und gab seiner Mannschaft Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Das gelang ihr weitgehend. Sie war giftiger als zuletzt, warf sich engagiert in die Zweikämpfe und spielte mit Tempo. Doch das Tor blieb aus. Dagegen profitierten die Ostwestfalen bei einem Konter von einem Fehler Paqaradas und nutzten ihre erste Chance.

Die Paderborner, die nach sechs Spielen schon 19 Mal getroffen haben, hatten bis dahin ihre Angriffswucht gegen die gut stehende Defensive der Gastgeber vermissen lassen. St. Pauli griff auch in der zweiten Halbzeit unermüdlich an, es fehlte im Angriff aber die Präzision. In den letzten Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse.

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