Spaniens Trainer Jorge Vilda bei der Pressekonferenz vor dem WM-Finale. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Abbie Parr/AP)

Spaniens Nationaltrainer Jorge Vilda will vor dem WM-Finale nicht mehr über seine Probleme mit Spielerinnen sprechen.

Der 42-Jährige ging bei der Abschlusspresskonferenz in Sydney vor dem Endspiel gegen Englands Fußballerinnen am Sonntag (12:00 Uhr MESZ/ZDF) nicht auf die gleich erste Frage ein, die in diese Richtung zielte. «Nächste Frage!», sagte Vilda nur.  

Laut Medienberichten ist das Verhältnis zwischen Vilda und dem Team immer noch nicht störungsfrei beziehungsweise vom Aufstand im vergangenen September belastet. Nach der EM in England hatten 15 Nationalspielerinnen in einer Mail ihren vorläufigen Rücktritt aus der spanischen Auswahl erklärt. Sie erläuterten, dass sie die derzeitige Situation unter Vilda und seinem Trainerteam «erheblich» in ihrem «emotionalen Zustand» und ihrer «Gesundheit» beeinträchtige. Der Verband stellte sich vor Vilda. Drei Spielerinnen –  Aitana Bonmati, Mariona Caldentey und Ona Batlle – sind wieder in die Auswahl zurückgekehrt.              

Abwehrspielerin Irene Paredes vom FC Barcelona sagte zu Berichten über Spannungen zwischen Team und Trainer: «Uns ist sehr klar, dass das etwas Externes ist. Wir sollten uns auf das Spiel konzentrieren und das werden wir tun.»

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