Der 51-jährige Fredi Bobic ist skeptisch gegenüber möglichen Neuzugängen im Winter. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Soeren Stache/dpa)

Fußball-Bundesligist Hertha BSC will trotz der mageren Punktausbeute von elf Zählern nach 14 Spieltagen den Kader nicht unbedingt auffrischen.

«Der Januar ist ein sehr schwieriger Monat. Man kann sehr viel falsch machen. Wir werden uns genau überlegen, was wir machen und was wir nicht machen», sagte Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic vor dem abschließenden Heimspiel vor der WM-Pause am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln.

Im vergangenen Wintertransferfenster hatte der ehemalige Nationalspieler vier Neuzugänge geholt, von denen lediglich Marc Oliver Kempf eine Rolle in der Mannschaft spielt. Kelian Nsona hat wegen einer langwierigen Verletzung noch keine einzige Minute in einem Pflichtspiel auf dem Rasen gestanden, der derzeit verletzte Dong-Jun Lee absolvierte seine vier Bundesliga-Einsätze in der vergangenen Spielzeit, Fredrik Björkan fristet seit Sommer bei Feyenoord Rotterdam sein Dasein auf der Bank und könnte im Winter wieder nach Berlin zurückkehren.

Ob Bobic überhaupt monetäre Mittel für einen Einkauf in diesem Winter zur Verfügung stehen, ist zudem unklar. Die Berliner haben nach eigenen Angaben die Saison 2021/22 mit einem Verlust von 79,75 Millionen Euro abgeschlossen. Das Eigenkapital ist auf 29,5 Millionen Euro geschrumpft.

Auch bei Geldflüssen aus möglichen Verkäufen ist Bobic skeptisch. «Verkäufe werden schwierig, da braucht man einen Markt, der ist noch nicht offen», sagte Bobic. Laut Medienberichten hat Davie Selke um seine Freigabe im Winter gebeten. Der Angreifer zählt zu den guten Verdienern im ersten Männerteam und würde bei einer Abgabe den Etat entlasten.

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