Im Vordergrund dreht sich das Logo des FC Schalke 04 (Urheber/Quelle/Verbreiter: Guido Kirchner/dpa/Archivbild)

Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 wird auf dem Weg zur Neustrukturierung der Finanzverbindlichkeiten im Frühjahr 2022 eine neue Unternehmensanleihe in Höhe von bis zu 34,107 Millionen Euro begeben, teilte der mit mehr als 140 Millionen Euro Verbindlichkeiten belastete Club mit.

«Im Kern geht es um die Refinanzierung der Anleihe 2016/2023, die in gut eineinhalb Jahren fällig wird. Das Volumen von 34,1 Mio. Euro ist ein großer Brocken, den wir frühzeitig und strategisch angehen wollen», sagte Christina Rühl-Hamers, Vorständin Finanzen, Personal und Recht.

Der im Sommer aus der Fußball-Bundesliga abgestiegene Traditionsclub hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Minus von 21 Millionen Euro abgeschlossen. Die Finanzverbindlichkeiten konnten laut Verein «trotz der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und des Abstiegs im vergangenen Halbjahr von 149 Millionen Euro auf 143,8 Millionen Euro reduziert werden». Einen Anstieg der Verbindlichkeiten will der Club vermeiden.

«Wir werden, wie in der Vergangenheit auch, die Marke von insgesamt 50 Millionen Euro Anleihevolumen nicht überschreiten. Ziel ist es, die bereits bestehenden Finanzverbindlichkeiten neu zu strukturieren. Ausrichtung unserer langfristigen Finanzplanung bleibt es, Verbindlichkeiten abzubauen», erklärte Rühl-Hamers. Mit Umtausch- und Neuzeichnungsangebot wolle man mindestens einen niedrigen zweistelligen Millionen-Betrag einsammeln.

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