Bundestrainer Julian Nagelsmann wünscht sich einen konstanten guten Leroy Sané. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)

Julian Nagelsmann sieht in Leroy Sané einen möglichen Schlüsselspieler für die Heim-EM im kommenden Jahr und hofft, dass der Bayern-Profi seine aktuelle Topform auch mal langfristig halten kann.

«Ich hoffe, dass er die Leistung, diesen Lauf beibehält bis zum nächsten Sommer. Ich hoffe, dass er für sich den Schlüssel hat, dass er diese Leistung konstant bringen kann», sagte der neue Bundestrainer über seinen früheren Vereinsspieler vor dem Länderspiel am Mittwoch (2.00 Uhr/ARD) in Philadelphia gegen Mexiko.     

Nagelsmann erlebt bei der Fußball-Nationalmannschaft grundsätzlich keinen neuen Sané gegenüber seine Zeit als Cheftrainer in München. «Generell sehe ich keinen anderen Leroy. Gerade auch in meiner Anfangszeit beim FC Bayern hat er eine ähnliche Phase gehabt. Er hat es dann nicht immer konstant auf den Platz gebracht», sagte Nagelsmann in Philadelphia. 

Sané auf vielen Positionen einsetzbar

Er habe schon immer große Erwartungen in den 27 Jahre alten Offensivspieler gesetzt, der in dieser Saison in der Bundesliga in sieben Partien sechsmal traf. Auch in zwei von drei Länderspielen in der laufenden EM-Spielzeit traf Sané. Beim 3:1 gegen die USA in Hartford zählte er in seinem 56. Länderspiel auch ohne eigenen Treffer zu den besten Akteuren beim DFB-Debüt von Nagelsmann. 

«Ich habe ihm immer schon viel Spielzeit gegeben, es auch auf verschiedenen Positionen probiert. Ich bin sehr froh, dass er jetzt sehr konstant liefert bei Bayern. Auch bei uns hat er es sehr gut gemacht», sagte Nagelsmann und blickt nach vorne: «Er hat alle Veranlagungen, Spiele immer entscheiden zu können. Er ist unglaublich schwer zu greifen im Eins gegen Eins. Wenn er nach innen zieht mit seinem linken Fuß, hat er einfach herausragenden Fähigkeiten, einen guten Torabschluss.» 

Auch menschlich sei er nach wie vor sehr überzeugt von Sané. Auf der USA-Reise habe man ein langes Gespräch geführt. «Ich hatte immer einen sehr guten Draht mit ihm», erinnerte der Bundestrainer nochmal an seine Bayern-Zeit.

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