Sein Tor reicht nicht für einen Sieg gegen den Tabellenletzten: St. Paulis Jackson Irvine sitzt enttäuscht auf dem Rasen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Der FC St. Pauli hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Der Tabellenführer kam beim abgeschlagenen Tabellenletzten VfL Osnabrück nicht über ein enttäuschendes 1:1 (1:0) hinaus.

Damit blieben die Kiezkicker zwar ungeschlagen, konnten die Niederlage des Stadtrivalen Hamburger SV gegen den SC Paderborn aber nicht komplett ausnutzen.

Vor 15 741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke brachte Jackson Irvine St. Pauli bereits in der 6. Minute in Führung. Der eingewechselte Haralambos Makridis belohnte einen couragierten Osnabrücker Auftritt nach der Pause aber noch mit dem verdienten Ausgleich (82.). Osnabrücks Niklas Wiemann sah in der Nachspielzeit Gelb-Rot. Für die Lila-Weißen war es der erste Punktgewinn unter dem neuen Trainer Uwe Koschinat. Vor einer Woche hatte es beim FC Schalke 04 noch ein blamables 0:4 gegeben.

Pauli verpasst die Entscheidung

St. Pauli hatte die Partie in den ersten 45 Minuten klar im Griff. Schon mit der ersten Chance gingen die Gäste in Führung. Nach einer Ecke war Irvine per Kopf zur Stelle. Danach kontrollierte das Team von Trainer Fabian Hürzeler die Partie nach Belieben. Allerdings versäumten es die Gäste, die Führung auszubauen und frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

So geriet St. Pauli im zweiten Durchgang noch einmal unter Druck. Die Osnabrücker entdeckten nun ihr Kämpferherz und lieferten dem großen Favoriten einen packenden Fight. Zunächst vergab Michael Cuisance zwölf Minuten vor dem Ende die große Chance auf den Ausgleich, doch dann war Makridis zur Stelle.

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