Kassierte in den Schlussminuten noch zwei Tore: der Nürnberger Torwart Peter Vindahl Jensen (r). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Der 1. FC Nürnberg hat gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Nachspielzeit einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga aus der Hand gegeben. Beide Mannschaften trennten sich nach einer dramatischen Schlussphase 3:3 (2:1).

Der «Club» verpasste es damit, sich Luft im Kampf um den Klassenerhalt zu verschaffen. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt vier Punkte. In dem Traditionsduell sorgten Mats Möller Daehli (4. Minute) mit seinem ersten Saisontor, Jens Castrop per Kopf (35.) und Stürmer Kwadwo Duah mit der Hacke (50.) für die Treffer des FCN. Die Tore für Lautern erzielten Terrence Boyd (40.), Julian Niehues (88.) und Philipp Klement nach einem Freistoß (90.+5).

Erstes FCK-Auswärtstore seit Januar

Die Hausherren begannen vor 40.525 Zuschauern stark und gingen direkt in Führung. Die Pfälzer kamen erst nach 20 Minuten besser in die Partie hinein. Das nächste Tor aber erzielten die Nürnberger: Nach einer Ecke von Möller Daehli erhöhte Castrop auf 2:0. Noch vor der Pause meldeten sich die «Roten Teufel» durch Boyd zurück. Sein 13. Saisontreffer war zugleich das erste Auswärtstor des FCK seit dem 3:1 bei Hannover 96 am 28. Januar.

Kurz nach dem Seitenwechsel stellte Duah mit einem sehenswerten Hackentreffer den alten Abstand wieder her. Doch das reichte nicht: Niehues und ganz spät Klement mit der quasi letzten Aktion bescherten dem Fritz-Walter-Club doch noch ein Remis.

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