Bernd Neuendorf ist der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Britta Pedersen/dpa)

Der Deutsche Fußball-Bund befindet sich weiterhin in «schwierigen» Gesprächen über frühere Anstoßzeiten bei Länderspielen der Nationalmannschaft vor der Heim-EM 2024.

«Da sind viele Player involviert», sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf (61), dessen Wahl sich an diesem Samstag erstmals jährt, in Frankfurt/Main. Er sei aber zuversichtlich, «dass wir es punktuell hinbekommen». Das Thema habe er sich «ins Pflichtenheft» geschrieben.

Die Diskussion über frühere Anstoßzeiten – vor 20.00 Uhr – war nach dem Vorrunden-Aus bei der WM Ende 2022 in Katar erneut aufgekommen. Länderspiele beispielsweise um 18.00 Uhr könnten eine Maßnahme sein, um wieder mehr Bindung zu den Fans aufzubauen. Auch der neue DFB-Sportdirektor Rudi Völler hatte zuletzt mehrfach über dieses Thema gesprochen. Gebunden ist der DFB dabei an Verträge mit den übertragenden Sendern und auch der Europäischen Fußball-Union UEFA.

Die kommenden beiden Länderspiele der DFB-Auswahl von Bundestrainer Hansi Flick am 25. März in Mainz gegen Peru und drei Tage später in Köln gegen Belgien werden um 20.45 Uhr angepfiffen. Da die deutsche Nationalmannschaft als Heimauswahl nicht an der Qualifikation teilnimmt, stehen bis zur EM im Sommer 2024 nur noch Testspiele auf dem DFB-Fahrplan.

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