Nationalspieler Florian Wirtz hatte großen Anteil am Triumph der Leverkusener. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Federico Gambarini/dpa)

Bundestrainer Julian Nagelsmann hofft auf einen EM-Schub durch die Spieler von Bayer Leverkusen nach dem Gewinn des Meistertitels.

«Das kann uns als Team nur guttun», sagte Nagelsmann mit Blick auf den Anteil der Nationalspieler wie Florian Wirtz am Triumph der Werkself. Dieser Erfolg werde diese Spieler auch bei der Heim-Europameisterschaft beflügeln, versicherte Nagelsmann in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bunds.

Zuvor hatte die Werkself durch ein 5:0 gegen Werder Bremen ihre erste deutsche Fußball-Meisterschaft bereits am 29. Spieltag perfekt gemacht. «Die Handschrift von Trainer Xabi Alonso ist klar zu erkennen. Die Spieler treten als Einheit auf, sind taktisch diszipliniert und zweikampfstark, zugleich variabel, kreativ und spielfreudig. Die Leistungen der Mannschaft sind ein Beleg dafür, wie wichtig die richtige Mischung von Qualität und Mentalität ist», urteilte Nagelsmann.

Völler: Begriff «Vizekusen» ist Geschichte

DFB-Sportdirektor Rudi Völler, einst selbst lange in Leverkusen als Spieler und Funktionär, bewertete den Titeltriumph als «Ergebnis einer weitsichtigen, intelligenten und leidenschaftlichen Arbeit». Völler stellte zudem fest: «Den Begriff ‚Vizekusen‘ habe ich noch nie leiden können – jetzt ist er Geschichte und das absolut zurecht.»

DFB-Präsident Bernd Neuendorf würdigte den neuen deutschen Meister mit den Worten: «Die Mannschaft spielt unter ihrem Trainer Xabi Alonso mitreißenden, meisterlichen Fußball, hat noch kein Spiel verloren und nie einen Zweifel daran gelassen, wer am Ende ganz oben stehen würde. Bayer 04 Leverkusen hat es in dieser Bundesliga-Saison zu keinem Zeitpunkt spannend gemacht – ein größeres Kompliment kann es nicht geben.»

Auch die Spitze der Deutschen Fußball Liga schickte Glückwünsche nach Leverkusen. «Mannschaft, Trainerteam, Clubführung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Fans haben als echte Einheit Außergewöhnliches geleistet», hieß es in einer DFL-Mitteilung im Namen der Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel. Beide werden die Meisterschale am 34. Spieltag in der BayArena überreichen.

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