Herthas Trainer Felix Magath erklärt den Profis im Training eine Übungsform. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Matthias Koch/dpa)

Für Felix Magath und Fredi Bobic darf im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ihre Stuttgarter Vergangenheit keine Rolle spielen.

«Das ist sonnenklar. Von Rücksichtnahme kann keine Rede sein. Die Punkte in Augsburg zählen erst richtig, wenn wir wieder punkten», sagte Hertha-Trainer Magath vor der Partie der Berliner gegen die Schwaben am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).

Der VfB müsse sich auf «einen harten Kampf einstellen», sagte der 68-jährige Magath, der die Stuttgarter von 2001 bis 2004 in seiner «schönsten Zeit als Trainer» betreute. Auch Hertha-Geschäftsführer Bobic, der von 1994 bis 1999 für den VfB stürmte, machte klar: «Ich wünsche ihnen alles, alles Gute nach dem Spiel.» Die Hertha rangiert mit einem Punkt Vorsprung auf die Schwaben auf dem 15. Tabellenplatz.

Magath kündigte an, weitgehend auf die zuletzt beim 1:0 in Augsburg erfolgreiche Formation setzen zu wollen, mit Kevin-Prince Boateng als Antreiber. Offen sei noch, wer den gelb-gesperrten Marco Richter im offensiven Mittelfeld ersetzen wird. Ein Kandidat ist Vladimir Darida. Der ehemalige Stuttgarter Verteidiger Marc Oliver Kempf hat sich am Donnerstag im Training nicht schwerer am Knöchel verletzt und steht laut Magath am Sonntag im Olympiastadion zur Verfügung.

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