Kritisiert den DFB nach dem EM-Aus: Felix Magath. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Kay Nietfeld/dpa)

Der frühere Europameister Felix Magath sieht eine Handlungsschwäche beim DFB als Grund für das frühe EM-Aus der Nationalmannschaft.

«Der ganze DFB hat nur noch die Daumen gedrückt und zugeschaut», sagte der 67-Jährige der Zeitung «Die Welt». Nach dem Scheitern als Titelverteidiger in der WM-Vorrunde 2018 hätte der Deutsche Fußball-Bund sich nach Magaths Ansicht von Bundestrainer Joachim Löw trennen müssen. «Das wäre für alle, auch für Joachim Löw, das richtige gewesen», sagte der frühere Nationalspieler.

Stattdessen habe sich die DFB-Spitze zu lange auf dem WM-Titel von 2014 ausgeruht. «Seit 2014 ist rund um die Nationalelf fast nichts Erfreuliches mehr passiert ist. Seitdem ging es stetig und ständig abwärts», urteilte Magath. In den vergangenen Jahren habe es keine positive Entwicklung bei der DFB-Auswahl mehr gegeben. «Weil die DFB-Verantwortlichen in der Vergangenheit leben, hat und konnte sich auch nichts mehr weiterentwickeln», erklärte Magath.

Hoffnung verbindet der einstige Profi des Hamburger SV mit Löws Amtsnachfolger Hansi Flick, der zuletzt den FC Bayern mit teils begeisterndem Fußball zu einer Titelserie geführt hatte. «Ich bin sicher, dass Hansi Flick neuen Schwung in den Laden bringt», sagte Magath.

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