Mauro Icardi (l), 2021 noch im Trikot von Paris Saint-Germain, scheiterte für Galatasaray mit einem Elfmeter-Trick. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Francois Mori/AP/dpa/Archiv)

Der argentinische Stürmer Mauro Icardi hat mit einem misslungenen Elfmeter-Trick für Spott und Belustigung gesorgt. Der 30-Jährige und sein Teamkollege Kerem Aktürkoglu von Galatasaray Istanbul hatten sich am sechsten Spieltag der türkischen Süper Lig gegen Istanbulspor etwas Besonderes ausgedacht, scheiterten aber kläglich.

In der 37. Minute trat Aktürkoglu zum Elfmeter an, schoss jedoch nicht aufs Tor, sondern legte den Ball quer. Der heranstürmende Icardi hätte einfach nur links einschieben müssen, denn Keeper David Jensen lag bereits in der anderen Ecke am Boden. Doch Icardi, 2018 Italiens Fußballer des Jahres und zweifacher Torschützenkönig der Serie A, schoss vorbei und raufte sich anschließend fassungslos die Haare. In den sozialen Netzwerken ernteten Icardi und Aktürkoglu für ihren misslungenen Trick viel Spott.

In der Fußball-Historie hat diese Elfmeter-Variante allerdings schon funktioniert. Der Niederländer Johan Cruyff und der Däne Jesper Olsen waren 1982 für Ajax Amsterdam auf ähnliche Weise erfolgreich. 2016 erzielten die damaligen Barcelona-Stars Lionel Messi und Luis Suárez mit dem Trick ein souveränes Tor.

Icardi und Aktürkoglu misslang die Ausführung dagegen völlig. Der Fauxpas beschäftigte den Argentinier aber offenbar kaum: Nur fünf Minuten später erzielte er den Siegtreffer, vorbereitet von Aktürkoglu. Es war Icardis siebter Ligatreffer im sechsten Spiel.

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