Herthas Cheftrainer Felix Magath (l) setzt im Relegationsspiel auf Routiniers wie Boateng und Jovetic. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Gregor Fischer/dpa)

Mit den Routiniers Kevin-Prince Boateng und Stevan Jovetic in der Startformation will Felix Magath doch noch den Klassenerhalt mit Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga schaffen.

Der 35 Jahre alte Boateng kehrt am Montagabend (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) im Rückspiel der Relegation gegen den Hamburger SV nach zwei Partien wieder in die Anfangself zurück. Der 32 Jahre alte Stürmer Jovetic war bei den Berlinern nach längerer Verletzung im Schlussspurt der Bundesliga-Saison nur zu Kurzeinsätzen gekommen.

Das Duo ersetzt in der Startelf Marco Richter und Maximilian Mittelstädt in der Offensive. Santiago Ascacibar kehrt im Hamburger Volksparkstadion nach seiner Gelbsperre für Niklas Stark ins defensive Mittelfeld zurück.

«Er kann den Spielaufbau beim HSV stören, den wir im Hinspiel zu wenig gestört haben», sagte Magath bei Sky über Ascacibar. «Wir müssen dem HSV mehr als Paroli bieten.»

Beim HSV setzt Trainer Tim Walter auf die gleiche Formation wie ihm Hinspiel um Toptorschütze Robert Glatzel und Ludovit Reis, dem am Donnerstag in Berlin der Treffer zum 1:0-Erfolg der Hanseaten gelungen war. Mit einem Remis steigt der HSV nach vier Jahren wieder in die Bundesliga auf. Die Berliner brauchen einen Erfolg mit zwei Toren Vorsprung, um den siebten Abstieg ihrer Club-Historie aus der höchsten Spielklasse noch zu verhindern.

«Ich glaube, wir haben uns das Ganze verdient, dass wir diesen Rahmen haben. Wir freuen uns einfach, dass wir mit unseren Jungs und Mädels hier feiern können, wir haben uns das redlich verdient», sagte Walter kurz vor dem Spiel bei Sky. «Die Zuschauer und die Stadt haben das verdient. Es ist unfassbar, wie sie uns unterstützen, wie sie mitgehen. Das ist ein schönes und geiles Gefühl. Ich glaube, die Hertha hat Einiges zu verlieren.»

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