Kai Havertz (r) spielt in der Premier League für den FC Chelsea. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Kai Havertz hat sechs Spiele vor Saisonende in der englischen Premier League ein ernüchterndes Fazit gezogen.

«Es ist dieses Jahr für uns alles falsch gelaufen, was falsch laufen kann», sagte der Profi des FC Chelsea dem TV-Sender Sky. Die Saison habe ruhig angefangen, «dann wurde relativ früh in der Saison Thomas Tuchel gefeuert. Das macht immer etwas mit einer Mannschaft – wenn man Erfolg hatte mit dem Trainer, aber der dann relativ schnell und aus dem Nichts gefeuert wird.»

Nach einer guten Phase unter Nachfolger Graham Potter habe die WM für einen Bruch gesorgt, auch der nächste Trainerwechsel zu Frank Lampard sei nicht einfach gewesen. «Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand und nicht sehr gut in der Tabelle. Deswegen muss man schon sagen, dass viel falsch gelaufen ist. Wir haben über den Winter recht viele neue Spieler bekommen, die sich erst mal bei uns einleben müssen, um ihre Qualität abrufen zu können», monierte Havertz. Er wolle aber keine Ausreden suchen.

Allein im Winter hatten die Blues unter dem neuen Vereinschef Todd Boehly für acht neue Spieler mehr als 300 Millionen Euro ausgegeben. Chelsea liegt in der Premier League nur noch auf dem zwölften Platz und dürfte in der kommenden Saison international nicht vertreten sein.

In der Champions League war im Viertelfinale gegen Real Madrid Schluss. «Jetzt müssen wir versuchen, aus den letzten sechs Spielen das Bestmögliche zu machen und versuchen, die Fans wieder glücklich zu machen», sagte Havertz, der nach seiner Knieverletzung im London-Derby gegen den FC Arsenal wieder spielen will.

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