Herbert Hainer ist der Präsident des FC Bayern München. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer sieht den deutschen Fußball-Rekordmeister in den nationalen und internationalen Gremien gut aufgestellt.

«Mittlerweile ist es so, dass wir mit Oliver Kahn und Jan-Christian Dreesen in allen Gremien vertreten sind, in denen wir auch vorher vertreten waren», sagte Hainer in Oldenburg, wo der 68-Jährige an diesem Wochenende die Basketballer beim Top Four unterstützt.

«Oliver Kahn ist bei der (europäischen Club-Vereinigung) ECA im Vorstand, Jan-Christian Dreesen im Präsidium der DFL. Oliver ist auch in der DFB-Task-Force. Insofern sind wir da sehr gut vertreten», sagte Hainer. «Gehen Sie mal davon aus, dass der FC Bayern in Fußball-Deutschland immer eine wichtige Stimme haben wird.»

Hainer bezog sich mit seinen Aussagen auf Äußerungen von Uli Hoeneß. Der Ehrenpräsident hatte während der Woche bei einer Veranstaltung in Hannover den seiner Meinung nach zu geringen Einfluss des FC Bayern München beim Deutschen Fußball-Bund und bei der Deutschen Fußball Liga kritisiert.

Hainer gegen 50+1-Regel

Gleicher Meinung sind Hoeneß und Hainer dagegen beim Thema 50+1-Regel. «Ich bin der Meinung, dass die 50+1-Regel nicht mehr zeitgemäß ist. Mein Credo ist, die Vereine sollten selbst entscheiden, ob und wenn ja, wie viel sie von ihren Anteilen abgeben wollen», sagte Hainer. Gemäß der Regel muss die Mehrheit der Anteile eines Vereins immer in den Händen der Mitglieder liegen, um den Einfluss von Investoren zu begrenzen.

Auch Hoeneß hatte sich gegen die nur in Deutschland geltende 50+1-Regel ausgesprochen. «Wir wären bei Bayern München total dafür, dass die 50+1-Regel fällt, weil wir international total ins Hintertreffen geraten», hatte Hoeneß gesagt.

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