Man-City-Trainer Pep Guardiola würde wohl auch bei einem Zwangsabstieg seinem Club treu bleiben. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa)

Trainerstar Pep Guardiola macht seinen Verbleib bei Manchester City nicht vom Ausgang des Ermittlungsverfahrens wegen möglicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League abhängig.

Er wolle das Urteil abwarten, «aber ich werde auf keinen Fall über meine Zukunft nachdenken, wenn sie davon abhängt, hier oder in der League One zu sein», sagte der Spanier. Er betonte sogar: «Die Chancen auf den Verbleib sind größer, wenn wir in der League One sind, als wenn wir die Champions League gewinnen.»

Vorwurf: Verstöße gegen Finanzregeln

Die Premier League wirft City rund 80 mutmaßliche Verstöße gegen ihre Finanzregeln und 30 weitere Verstöße wegen angeblicher Nichtkooperation bei einer Untersuchung vor. Im schlimmsten Fall droht dem englischen Meister der Ausschluss aus der Liga.

«Mit dem, was uns die Leute vorwerfen, stimmen wir nicht überein», sagte Guardiola: «Wir werden uns verteidigen. Und nachdem die Entscheidung getroffen ist, werde ich hier sein, wie ein Sprecher meines Vereins.»

Sportlich läuft es für Guardiola und den Triple-Gewinner dagegen wieder gut. Vor dem Spitzenspiel an diesem Samstag (13.30 Uhr) gegen den FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp führt City die Tabelle in England vor den Reds an.

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