Barcelonas Jungstar Marc Guiu (M) wird von seinen Mannschaftskameraden gefeiert. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Joan Monfort/AP/dpa)

Der FC Barcelona feiert seinen nächsten Jungstar. Marc Guiu, 17 Jahre jung, erzielte bei seinem Profidebüt nur 33 Sekunden nach seiner Einwechslung den 1:0-Siegtreffer in der spanischen Fußball-Meisterschaft gegen Athletic Bilbao.

«Was für ein Ding!», titelte die katalanische Fachzeitung «Sport» groß auf Seite eins. Das Konkurrenzblatt «Mundo Deportivo» jubelte: «Hoch lebe die Jugendabteilung!» Guiu habe einen «Traumeinstand» gefeiert.

Guiu ist ein weiterer hochveranlagter Spieler, der aus der so erfolgreichen Jugendakademie des FC Barcelona hervorgeht. Der Stürmer selbst war nach seinem perfekten Debüt überwältigt. «Ich kann es immer noch nicht glauben», sagte der viel gefeierte Jungprofi: «Ich kann jetzt noch nicht einmal richtig atmen. Ich muss das alles erst verdauen, jetzt genieße ich aber einfach auch den Moment.»

Derzeit spielen Jungprofis wie Gavi (20), Pedri (20) und Lamine Yamal (16), die alle bereits Nationalspieler sind, und auch Fermín López (20) eine wichtige Rolle im Team von Trainer Xavi. Anfang des 21. Jahrhunderts war der heutige Coach mit späteren Superstars wie Lionel Messi und Andrés Iniesta selbst aus der Jugend des FC Barcelona hervorgegangen. Xavi habe mit der Hereinnahme von Guiu viel Mut bewiesen, lobten die Zeitungen. Durch den späten Sieg verkürzte der Titelverteidiger den Rückstand zu Spitzenreiter Real Madrid auf einen Punkt.

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