In Magdeburg wurde die rechtliche Prüfung der DFL-Abstimmung gefordert. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/dpa)

Auch bei den Zweitliga-Spielen in Nürnberg und Berlin haben Fans gegen die Entscheidung der Deutschen Fußball Liga für einen Investoreneinstieg protestiert. «Wir werden kein Teil Eures Deals sein – Scheiß DFL!», stand im Nürnberger Stadion jeweils auf großen Transparenten vor den Fankurven der FCN-Anhänger sowie dem gegenüberliegenden Block des Hamburger SV. Zu Spielbeginn flogen zudem Tennisbälle aus dem FCN-Block, was zu einer kurzen Spielunterbrechung führte.

In der Partie Hertha BSC gegen den VfL Osnabrück enthüllten die Anhänger beider Vereine identische Plakate wie in Nürnberg. Zudem verzichteten die Fans in beiden Stadien aus Protest auf die Unterstützung ihrer Teams in den ersten zwölf Minuten.

In der Partie des 1. FC Magdeburg gegen Fortuna Düsseldorf war die Fans beider Mannschaften dagegen von Beginn an laut. Die Magdeburger Ultras begründeten das so: «Wir werden uns nicht am Stimmungsboykott beteiligen, weil unser Verein in unserem Sinne abgestimmt hat, dagegen gestimmt hat.» Sie forderten auf einem Plakat «DFL – Abstimmungsrecht rechtlich prüfen lassen».

Bei der Mitgliederversammlung am Montag hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) von den Proficlubs das Mandat erhalten, konkrete Verhandlungen mit einem strategischen Vermarktungspartner aufzunehmen. Diese geplante Vereinbarung stößt bei vielen Vereinsanhängern auf Ablehnung. 

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