Erlebte als Präsident der Eintracht viele Höhen und Tiefen: Peter Fischer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Arne Dedert/dpa)

Der scheidende Vereinspräsident Peter Fischer hat sich mit emotionalen Worten von den Fans von Eintracht Frankfurt verabschiedet.

Bei der Ehrung auf dem Rasen des Stadions der Hessen vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 wurde der beliebte 67 Jahre alte Unternehmer von den mehr als 50.000 Fans gefeiert. «Ich habe versucht, vieles richtig zu machen. Verzeiht mir, was nicht gelungen ist. Ich liebe euch», sagte Fischer mit Tränen in den Augen.

Er kandidiert nach mehr als 23 Jahren als Präsident auf der Mitgliederversammlung am 5. Februar nicht mehr. Kandidat für seine Nachfolge ist der Geschäftsmann Mathias Beck. Fischer war im Jahr 2000 zum ersten Mal zum Präsidenten der Eintracht gewählt und erlebte seitdem viele Tiefen und Höhen: Von drei Bundesliga-Abstiegen bis hin zum Gewinn des DFB-Pokals 2018 und der Europa League 2022 sowie der ersten Qualifikation für die Champions League.

«Die Lebensuhr Eintracht Frankfurt ist bei mir noch nicht abgelaufen», sagte Fischer. «Wichtig war für mich immer eins: Dass wir gemeinsam eine Familie sind.» Auf dem Weg zum Fanblock äußerte er: «Ich gehe dahin, wo ich angefangen habe (…) Danke, danke, danke, macht’s gut, Familie. Bleibt so, wie ihr seid. Auf bald, macht’s gut, euer Peter.»

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