«Wir waren und bleiben den UEFA-Wettbewerben voll und ganz verpflichtet», sagt Eintrachts Vorstandssprecher Axel Hellmann. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Helmut Fricke/dpa)

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Super League hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt seine Verbundenheit mit der Europäischen Fußball-Union klargestellt.

«Wir waren und bleiben den UEFA-Wettbewerben voll und ganz verpflichtet, was wir auch durch die Bewerbung um die Ausrichtung eines UEFA-Europa-League-Finales in Frankfurt unterstreichen», sagte Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann in einer Vereinsmitteilung.

Man sei davon überzeugt, innerhalb der Strukturen der europäischen Club-Vereinigung ECA am besten mit der UEFA und allen anerkannten Interessenvertretern des Fußballs zusammenzuarbeiten, «um den Sport auf der Grundlage der europäischen Prinzipien der sportlichen Meritokratie positiv zu entwickeln», so Hellmann weiter.

Im Streit um die Gründung einer Super League im Fußball hatte die Europäische Fußball-Union UEFA vor dem höchsten europäischen Gericht am Donnerstag eine Niederlage erlitten. Die großen Fußballverbände FIFA und UEFA dürfen andere Wettbewerbe nicht grundsätzlich von ihrer Genehmigung abhängig machen und Vereinen und Spielern nicht verbieten, an diesen Wettbewerben teilzunehmen, entschied der EuGH in Luxemburg. Das bedeute allerdings nicht zwangsläufig, dass die Super League genehmigt werden müsse, so die Richter.

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