Während des Champions-League-Spiels zwischen Olympique Marseille und Eintracht Frankfurt war es zu Ausschreitungen gekommen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sebastian Gollnow/dpa)

Nachdem ein Fan von Eintracht Frankfurt beim Auswärtsspiel der Hessen bei Olympique Marseille schwer verletzt worden ist, hat Frankreichs Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen einen Verdächtigen eingeleitet.

Gegen den 26-jährigen französischen Fan werde unter anderem wegen des Verdachts auf versuchte Tötung ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Marseille mit.

Vor und während des Champions-League-Spiels am 13. September waren aus beiden Fanblöcken immer wieder auf die gegnerischen Anhängerinnen und Anhänger Leuchtraketen gefeuert und Böller geworfen worden. Eine der Raketen traf einen 65-jährigen Eintracht-Fan am Hals und verletzte ihn schwer. Auch seine 64 Jahre alte Partnerin wurde laut Staatsanwaltschaft verletzt, als sie das Geschoss entfernen wollte. Der Verdächtige gab demnach zu, die Rakete abgefeuert zu haben.

Die Frankfurter hatten das Spiel in Marseille 1:0 gewonnen. Am Mittwoch treffen die beiden Clubs in der Champions League wieder aufeinander, dieses Mal in Frankfurt.

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