Diese vier Stuttgarter (oben/v.l.) Maximilian Mittelstädt, Waldemar Anton, (unten/v.l.) Deniz Undav und Chris Führich kehren als Nationalspieler in die Bundesliga zurück. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Trainer Sebastian Hoeneß befürchtet keinen Spannungsabfall bei den vier deutschen Nationalspielern des VfB Stuttgart. Nach den erfolgreichen Länderspielen gegen Frankreich (2:0) und die Niederlande (2:1) setzt der Coach darauf, dass Maximilian Mittelstädt, Chris Führich, Deniz Undav und Waldemar Anton den frischen Schwung mit in die Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den 1. FC Heidenheim nehmen.

«Da kann ein Risiko da sein», sagte Hoeneß auf die Frage nach einem möglichen Spannungsabfall: «Ich sehe es jetzt nicht so groß. Die Jungs haben jetzt ein klares Ziel vor Augen, dass wir die außergewöhnliche Saison ganz außergewöhnlich zu Ende bringen.»

Es sei die «klare Erwartung» an die Nationalspieler, dass sie sich umstellen können. «Wenn du besondere Dinge erreichen willst, sollte es kein Problem sein, 100 Prozent motiviert zu sein auch für Heidenheim.» Die Schwaben liegen nach einer bisher erfolgreichen Saison auf dem dritten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga und haben gute Aussichten, sich erstmals seit der Saison 2009/10 für die Champions League zu qualifizieren.

Hoeneß will Euphorie mit in die Mannschaft nehmen

Das deutsche Nationalmannschafts-Quartett des VfB sei «mit einem guten Gefühl zurückgekommen», berichtete Hoeneß. «Es war ein großartiges Erlebnis, auch dort die Euphorie miterlebt und mitinitiiert zu haben. Es waren zwei richtig gute Spiele, die Jungs waren Teil davon. Das gibt ihnen ein gutes Gefühl.» 

Gegen Heidenheim ist der Einsatz von Atakan Karazor fraglich. Der Mittelfeldspieler ist erkrankt und sollte laut Hoeneß auch am Donnerstag nicht trainieren. Positiver sehe es bei dem ebenfalls erkrankten Mittelfeldkollegen Enzo Millot aus. Verteidiger Hiroki Ito kehrte mit Rückenproblemen von der japanischen Nationalmannschaft zurück. «Wir gehen davon aus, dass wir es hinkriegen», sagte Hoeneß. Definitiv keine Option werde der kranke Ersatztorhüter Fabian Bredlow sein.

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