Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht ist mit seinem Team im DFB-Pokal ausgeschieden. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Präsident Rüdiger Fritsch hat nach dem blamablen Pokal-Aus des Bundesliga-Aufsteigers SV Darmstadt 98 beim Fußball-Regionalligisten FC 08 Homburg eine unaufgeregte Aufarbeitung angemahnt.

«Wir wissen alle, dass es eine harte Saison wird. Wir werden noch mehr Niederlagen einstecken, bei denen wir zusammenstehen müssen. Wenn wir uns jetzt gegenseitig beschimpfen, können wir gleich nach Hause gehen», sagte Fritsch der Deutschen Presse-Agentur nach der 0:3-Pleite der Hessen.

Der 67-Jährige wollte den schwachen Auftritt der Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht jedoch nicht schönreden. «In der ersten Pokal-Runde bei einem Regionalligisten auszuscheiden – das tut weh. Ich habe mir das anders vorgestellt», sagte Fritsch. Das frühe Scheitern tue aber nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich weh, räumte der Darmstadt-Boss ein. Der Verein habe gehofft, über den DFB-Pokal mehr Einnahmen zu generieren.

Lieberknecht dachte im Moment der Niederlage vor allem an die Anhänger, bei denen er sich nach dem Spiel für die schwache Leistung entschuldigte. «Am meisten schmerzt, dass wir unsere Fans so enttäuscht haben», sagte der Lilien-Trainer und fügte hinzu: «Es gab eine gute Rückmeldung der Fans.» Nun gelte es, die Niederlage abzuschütteln und sich gewissenhaft auf das Hessen-Derby zum Bundesligastart bei Eintracht Frankfurt am kommenden Sonntag vorzubereiten.

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