Findet die Reiserei während der EM nicht besonders toll: Dänemark-Coach Kasper Hjulmand. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Claus Bech/Ritzau Scanpix/AP/dpa)

Dänemarks Nationaltrainer Kasper Hjulmand hat den Modus der Fußball-Europameisterschaft mit zahlreichen Flugreisen für die Teams während einer Pandemie kritisiert.

«Nach allem, was wir erlebt haben, ist eine Reise nach Baku für uns wie ein Spaziergang im Park», sagte der 49-Jährige am Montag mit Blick auf den Zusammenbruch des dänischen Spielmachers Christian Eriksen während des ersten EM-Spiels. «Aber wenn Sie mich etwas genereller fragen, sage ich: Diese Turnierform ist nicht die beste Idee. Eine Gruppenphase mit vier Teams an einem Ort wäre besser gewesen. Wenn du bei so einem Turnier das Beste von den Spielern sehen willst, darfst du sie nicht so herumreisen lassen – nicht durch zwei Zeitzonen für ein Spiel.»

Co-Gastgeber Dänemark durfte alle drei Vorrunden-Spiele in Kopenhagen bestreiten, reist aber nach seinem Achtelfinale gegen Wales (4:0) in Amsterdam nun zu einem Viertelfinal-Spiel gegen Tschechien nach Baku in die Hauptstadt Aserbaidschans (Samstag, 18.00 Uhr).

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