Kehrt mit dem BVB an seine alte Wirkungsstätte zurück: Niclas Füllkrug. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/dpa)

Der Dortmunder Torjäger Niclas Füllkrug geht mit großer Vorfreude in das Bundesliga-Duell am Samstag (18.30 Uhr/Sky) mit seinem ehemaligen Club aus Bremen.

«Werder ist für mich natürlich ein ganz besonderer Verein. Es wird wahrscheinlich auch kurz ein Stück weit emotional. Aber ich bin eigentlich immer ziemlich entspannt, wenn es um solche Sachen geht. Deswegen glaube ich einfach, dass es ein schöner Tag werden kann», sagte der Fußball-Nationalspieler am Dienstag bei Sky. 

Dass die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte von Pfiffen der Werder-Fans begleitet werden könnte, kann die Wiedersehensfreude nach eigenem Bekunden nicht trüben. «Ich glaube, dass ich das alles ziemlich fair über die Bühne gehen lassen habe. Ich habe bis jetzt eigentlich immer nur positives Feedback aus Bremen bekommen. Das war mir auch immer wichtig, dass ich wirklich alles ganz sauber abwickle und da auch völlig frei wieder zurückkehren kann.»

Die jüngsten Vergleiche mit seinem Vorgänger Erling Haaland hält Füllkrug trotz seiner bisher beachtlichen persönlichen Bilanz beim BVB für überzogen: «Man muss die Sachen natürlich auch immer realistisch betrachten. Erling Haaland hat deutlich mehr Tore zu dem Zeitpunkt erzielt und war auch in Sachen Scorern besser als ich. Es ist klar, dass man das jetzt nicht unbedingt vergleichen muss.»

Der 31-Jährige kommt seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer von Bremen nach Dortmund auf elf Tore und acht Vorlagen. Mehr Scorer-Punkte in den ersten 22 Bundesliga-Spielen für die Borussia sammelte seit Beginn der detaillierten Datenerfassung zur Saison 2004/2005 nur Haaland (27), der mittlerweile das Trikot von Manchester City trägt. «Ich habe ja fast einen Scorer pro Spiel, dass ich von Beginn an gemacht habe. Das ist ein Wert, den ich mir ein Stück weit so vorgestellt habe», kommentierte Füllkrug. 

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