Erlebte die Gründung der Fußball-Bundesliga vor 60 Jahren mit: Werner Lunnebach. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tim Groothuis/Witters/DFL/dpa)

Ein besonderes Andenken hatte sich Werner Lunnebach schon vor seinem Auftritt besorgt.

«Ein Foto mit Oliver Kahn» solle er nach Hause mitbringen, sagte der 84-Jährige während der Abendveranstaltung der Deutschen Fußball Liga vor der Generalversammlung am Mittwoch und lächelte. Im für den Fußball geschichtsträchtigen «Goldsaal» der Dortmunder Westfalenhallen berichtete Lunnebach von jenem «guten Tag vor 60 Jahren», an dem die eingleisige Bundesliga beschlossen worden war.

«Die Bedenken, die ausgeräumt werden mussten, waren von Bedeutung», sagte der langjährige Geschäftsführer des Fußballverbands Rheinland und meinte unter anderen Arbeitnehmerrechte. Noch nie habe ein Bundestag «so lange gedauert». Bis dahin zumindest. Die Einführung der neuen Spielklasse zur Saison 1963/1964 war am 28. Juli 1962 von den 129 Delegierten mit 103 Ja-Stimmen zu 26 Nein-Stimmen beschlossen worden. «Jeder wollte eine Verbesserung», sagte Lunnebach.

Gut 60 Jahre später werden an diesem Mittwoch keine hitzigen Diskussionen erwartet, zumindest nicht im öffentlichen Teil der Generalversammlung der 36 Profi-Clubs ab 12.30 Uhr. Bei den Wahlen des Präsidiums und des Aufsichtsrats steht die Zusammensetzung praktisch fest. Amtsinhaber Hans-Joachim Watzke wird als Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt werden. Zudem stehen unter anderem die Wahlen der weiteren Aufsichtsratsmitglieder und des Lizenzierungsausschusses an.

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