Reist mit Deutschlands U21 nach Israel: Antonio Di Salvo (M). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Fabian Strauch/dpa)

Deutschlands U21-Nationalmannschaft wird sich bei ihrer Auswärtsreise nach Israel auch mit der Geschichte beschäftigen und einen Holocaust-Zeitzeugen treffen.

«Israel ist eine besondere Reise, schon aufgrund der Geschichte», sagte Trainer Antonio Di Salvo nach dem 4:0 (3:0)-Sieg im EM-Qualifikationsspiel gegen Lettland in Aachen. «Israel zu erleben, die Geschichte aufzusaugen, das ist schon sehr interessant. Wir werden uns auch mit einem Zeitzeugen treffen, das wird super interessant für die Mannschaft.»

Die Nachwuchs-Fußballer wollen rund um ihr Auswärtsspiel am 29. März (17.00 Uhr/ProSieben Maxx) in Israel den Holocaust-Überlebenden Zvi Cohen treffen und sich mit ihm austauschen. Trotz der Corona-Pandemie wollen Di Salvo und seine Mannschaft so viel wie möglich von der Reise und dem Land mitnehmen. «Wenn man die Möglichkeit hat, so ein Land kennenzulernen, dann macht das schon Spaß», sagte der Coach. Am Samstag fliegt das Team nach Tel Aviv.

Auch sportlich ist die Reise für die deutsche Nachwuchs-Auswahl wichtig. Durch das 4:0 gegen Lettland hat das Team mit zwei Punkten Vorsprung auf Israel wieder die Tabellenführung in ihrer Gruppe in der EM-Qualifikation übernommen, ein Sieg wäre für das angestrebte direkte EM-Ticket als Gruppensieger daher enorm wichtig. «Die Gruppenkonstellation ist sehr eng und wir wissen, dass wir jedes Spiel hochkonzentriert angehen müssen», sagte Di Salvo. «Aber wir werden uns gut regenerieren und wollen auch dieses Spiel gewinnen.»

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