Fredi Bobic wird einem Bericht zufolge nicht Bierhoff-Nachfolger bei der Nationalmannschaft. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa/Archivbild)

Fredi Bobic wird einem Sky-Bericht zufolge nicht Nachfolger des zurückgetretenen Nationalmannschaftsdirektors Oliver Bierhoff. Der 51-Jährige bleibe Geschäftsführer bei Fußball-Bundesligist Hertha BSC, berichtet der Sender.

Der Hauptgrund ist nach Informationen von Sky, dass das Gesamtpaket aktuell finanziell für den DFB nicht umsetzbar sei; eine Ablösesumme an die Hertha wäre fällig geworden.

Bobic galt zuletzt als einer der Kandidaten für die Nachfolge von Bierhoff, der nach der enttäuschenden WM in Katar seine Tätigkeit beim DFB beendet hatte. Als Nachfolger wurde zuletzt vor allem Ex-Weltmeister Rudi Völler gehandelt. Der 62-Jährige hat sich nach Informationen des «Kicker» Bedenkzeit erbeten.

Die Entscheider um DFB-Präsident Bernd Neuendorf sollen den 62-Jährigen für die Zeit bis einschließlich der EM 2024 im eigenen Land als Idealbesetzung ausgemacht haben. Im Sommer hatte Völler sein Engagement als Sport-Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen beendet und wäre daher für den DFB ablösefrei zu haben.

Bobic: «Gab nie eine Bewerbung von meiner Seite»

Bobic selbst reagiert entspannt auf die Gerüchte. «Viele vergessen, was ich vor vier Wochen gesagt habe: Dass es nie eine Bewerbung gab von meiner Seite. Dann kann es keine Gewinner oder Verlierer geben», sagte Bobic im Trainingslager der Berliner in Florida (USA). «Für mich ist es eine entspannte Situation. Ich bin happy bei Hertha. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ich habe total Spaß.»

Bobic erklärte, er habe dem DFB Hilfe angeboten, dabei sei es nicht um eine Position gegangen. Er habe immer gesagt: «Macht erst mal ein Profil für eine Position, bevor ihr auf die Positionen geht.» Er habe Vertrauen, dass die Task Force die richtige Entscheidung treffen werde. Diese werde seiner Einschätzung nach bald fallen.

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