Im Vordergrund dreht sich das Logo des FC Schalke auf der Geschäftsstelle, im Hintergrund steht die Veltins Arena. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Guido Kirchner/dpa)

Der FC Schalke 04 hat erneut einen hohen Verlust gemacht, seine Schulden aber deutlich abgebaut.

Im vergangenen Jahr habe der Konzern einen Jahresfehlbetrag von 17,8 Millionen Euro verbucht, teilte der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 mit. Damit sind die roten Zahlen wesentlich schwächer als 2020, als die Königsblauen 52,6 Millionen Minus machten.

Bemerkenswert ist, dass im zweiten Halbjahr ein kleiner Gewinn gemacht wurde. Gründe sind ein harter Sparkurs samt Spielerverkäufen und die Veräußerung eines E-Sport-Startplatzes. Die Verbindlichkeiten sanken um 33,5 Millionen auf 183,5 Millionen Euro.

Nach dem Bundesliga-Abstieg im vergangenen Jahr gingen die Fernseheinnahmen und Sponsoring-Erlöse deutlich zurück. Der Club trennte sich von Spielern wie Suat Serdar und machte damit Kasse.

Derzeit liegt Schalke in der 2. Fußball-Bundesliga vier Punkte hinter einem Aufstiegsplatz – der direkte Wiederaufstieg wäre für den Club sehr wichtig. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges trennte sich Schalke unlängst von seinem Hauptsponsor Gazprom. Zwar wurde mit Vivawest zügig ein Nachfolger als Sponsor gefunden, das Immobilienunternehmen dürfte aber deutlich weniger zahlen als der russische Energiekonzern.

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