Salzburgs Trainer Matthias Jaissle (l) coacht seine Mannschaft von der Seitenlinie. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Claus Bech/Ritzau Scanpix/AP/dpa)

Der deutsche Trainer Matthias Jaissle will seinen Startrekord mit Österreichs Fußball-Serienmeister FC Red Bull Salzburg vor dem Auftakt in der Champions League nicht überbewerten.

Dem 33-jährigen gebürtigen Schwaben war es am Wochenende mit dem 3:1 bei der WSG Tirol als erstem Salzburger Coach gelungen, seine ersten zehn Pflichtspiele zu gewinnen.

«Am Ende geht es aber nicht darum, dass wir nach zehn Pflichtspielen einen Rekord haben, sondern dass wir eine gute Saison spielen. Und die ist noch lange», sagte der ehemalige Bundesliga-Profi der Deutschen Presse-Agentur. «Wir müssen unsere Leistungen immer wieder bestätigen.» Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Dienstag, wenn die Salzburger in der Königsklasse beim FC Sevilla antreten.

«Für uns wird die Champions League eine tolle Herausforderung. Wir haben zwar die jüngste Mannschaft aller Teilnehmer und gehen die Sache mit Respekt an – aber ohne Angst», sagte Jaissle, dessen Team in der Gruppenphase zudem auf Frankreichs Meister OSC Lille sowie den VfL Wolfsburg trifft.

Ob Jaissle wie einige seiner Vorgänger künftig auch selbst gerne mal einen deutschen Fußball-Bundesligisten trainieren möchte, ließ er offen. «Darüber habe ich mir wirklich noch keine Gedanken gemacht», sagte er. «Außerdem bin ich generell nicht der Typ, der irgendeinen Karriereplan verfolgt. Ich lebe im Hier und Jetzt.» Jaissle hatte den Job in Salzburg im Sommer vom neuen RB-Leipzig-Coach Jesse Marsch übernommen.

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