Das Logo des TV-Senders Sport1 auf der Website. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Lukas Schulze/dpa-Zentralbild/dpa)

Sport1-Chef Olaf Schröder fürchtet sich nicht vor der TV-Konkurrenz für die Live-Übertragung vom Top-Spiel der 2. Fußball-Bundesliga am Samstagabend.

«Ich glaube, wir haben eine Chance», sagte der Medien-Manager. «Das Samstagabendprogramm ist auch nicht mehr so wie vor 20 Jahren mit den großen Shows. Man kann mit der Nische Fußball und 2. Liga schon etwas bewegen, davon bin ich fest überzeugt.»

Helfen soll dabei auch die attraktive Besetzung der 2. Bundesliga mit den Erstliga-Absteigern Schalke 04 und Werder Bremen sowie Traditionsclubs wie der Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Nürnberg, Hannover 96, Hansa Rostock oder Dynamo Dresden.

Die erste Übertragung wird am 24. Juli (20.30 Uhr) das Spiel der Bremer gegen Hannover 96 sein. «Da haben wir schon eine gewisse Erwartung hinter», meinte Schröder. Sport1 hatte sich bei der letzten Rechte-Auktion die neuen Abendspiele am Samstag für das Free-TV gesichert. Bis 2017 zeigte der Spartensender bereits die Montagsspiele.

Die Live-Übertragung am Samstag ist etwas Besonderes für den Sender. «Die ist auf Augenhöhe mit dem ‚Doppelpass’», sagte Schröder und verglich die Bedeutung mit der bekanntesten Fußball-Sendung von Sport1: «Natürlich ist der ‚Doppelpass‘ die Nummer eins, aber direkt gefolgt von der 2. Liga.»

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