Spielte sich unter Trainer Niko Kovac in die Stammelf: Wolfsburgs Felix Nmecha (l). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Swen Pförtner/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa)

Felix Nmecha vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat in der Herangehensweise von Niko Kovac die Handschrift der internationalen Trainer-Größe Pep Guardiola wiedererkannt.

«Im taktischen Ansatz gibt es Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Pep schaut stark auf die Details. Und das erkenne ich auch bei Niko Kovac wieder», sagte der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler im Interview der «Braunschweiger Zeitung».

Während seiner Zeit in den Jugendmannschaften von Manchester City hat Nmecha den Erfolgscoach des englischen Meisters erlebt. «Bei Pep hatte ich das Gefühl, er ist ein Genie. Das, was er sagte, ist genauso auch auf dem Platz passiert. Also, fast immer.»

Nach einem holprigen Saisonstart hat sich Wolfsburg unter Kovac stabilisiert und von den vergangenen acht Bundesliga-Partien fünf gewonnen. «Als alle bei uns seine Philosophie angenommen hatten, sind wir besser geworden. Er hält eine gute Balance im Umgang mit dem Team, ist nah an der Mannschaft, aber auch nicht zu nah. Das ist eine gute Mischung», lobte Nmecha.

Im Sommer dachte der U21-Spieler über eine Leihe nach. «Ich hatte solche Gedanken, weil die vergangene Saison nicht so lief, wie ich wollte, was meine Einsatzzeiten angeht.» Dann steigerte er sich und wurde unter Kovac zum Stammspieler. Bislang gelangen dem Mittelfeld-Akteur in der Bundesliga zwei Treffer und drei Vorlagen.

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