Schalkes Torwart Ralf Fährmann steht vor einem Comeback. (Urheber/Quelle/Verbreiter: David Inderlied/dpa)

Trotz der großen Abstiegsgefahr reist Schalkes Trainer Thomas Reis selbstbewusst und zuversichtlich zum schweren Auswärtsspiel bei RB Leipzig.

«Die Hoffnung besteht. Wenn ich keine Hoffnung hätte, bräuchte ich nicht nach Leipzig fahren», sagte der 49 Jahre alte Coach des Fußball-Bundesligisten am Donnerstag. «Wir können nur unser Spiel beeinflussen und das ist erstmal die Hauptaufgabe.» Am 34. Spieltag der Bundesliga (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) wird noch der zweite direkte Absteiger neben Hertha BSC und der Teilnehmer an der Relegation gesucht.

Schalke hat als Tabellenvorletzter 31 Punkte und damit einen Zähler weniger als der VfL Bochum auf dem Relegationsrang und der auf Platz 15 liegende VfB Stuttgart. S04 ist also auf Schützenhilfe angewiesen.

Wahrscheinlich können die Gelsenkirchener wieder auf ihren Stammtorwart Ralf Fährmann setzen. Der 34-Jährige könnte nach langer Verletzungspause in die Startelf zurückkehren. «Ralle hat so weit das Training absolviert», sagte Reis, gab aber noch keine Entscheidung bekannt: «Bisher sieht alles sehr stabil aus. Aber ich behalte es mir noch vor, zu entscheiden, was am sinnvollsten ist, weil wir morgen ja auch noch ein Training haben.» Fährmanns Vertreter Alexander Schwolow hatte beim 2:2 am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt gepatzt und war stark in die Kritik geraten.

Wie bei Fährmann sei auch beim gegen die Hessen angeschlagen ausgewechselten Mittelfeldspieler Tom Krauß ein Einsatz noch offen. Für ihn wäre die Partie zusätzlich speziell: Der 21 Jahre alte gebürtige Leipziger ist von RB an Schalke ausgeliehen. Definitiv verzichten müssen die Gelsenkirchener auf Torjäger Simon Terodde und Innenverteidiger Moritz Jenz. Beide sind gelbgesperrt.

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