Ralf Rangnick, Trainer von Manchester United, zeigt sich nach der Niederlage gegen Wolverhampton verschnupft. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Dave Thompson/AP/dpa)

Bei der ersten Niederlage seit seinem Amtsantritt hat sich Manchester United aus Sicht von Interimstrainer Ralf Rangnick wieder wie in den Wochen vor seinem Amtsantritt präsentiert.

Der englische Rekordmeister hatte daheim mit dem 0:1 gegen die Wolverhampton Wanderers einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen und ist in der Premier League derzeit nur Siebter, 22 Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City.

«Wenn ich mit dem Blick auf die heutige Leistung sage, dass wir zu 100 Prozent überzeugt sind, Vierter zu werden, weiß ich nicht, ob die Leute das glauben», sagte Rangnick am Montagabend mit Blick auf das Rennen um die Champions-League-Plätze. «Ich wusste, dass es schwierig wird. Darum haben sie mich geholt», ergänzte der 63-Jährige.

Ihm sei klar gewesen, dass es nicht leicht sein würde, eine Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden. «Wir haben die gleichen Probleme gezeigt, wie sie die Mannschaft drei oder vier Wochen, bevor ich kam, hatte», sagte Rangnick, der Nachfolger von Ole-Gunnar Solskjaer ist. Zuletzt gab es zunächst einen Aufschwung mit acht Spielen ohne Niederlage. Es sei nicht einfach, eine DNA mit und ohne zu Ball zu entwickeln, erklärte Rangnick. «Das Spiel heute hat gezeigt, dass noch ein paar Schritte zu gehen sind.»

Die Gastgeber hatten Pech bei einem Lattenschuss von Bruno Fernandes nach 67 Minuten, Joao Moutinho erzielte danach in der 81. Minute den Siegtreffer für Wolverhampton.

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