Nürnbergs Nikola Dovedan (2.v.r) hat soeben zum 2:1 getroffen und freut sich mit der Mannschaft. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa)

Zum Jahresabschluss hat Zweitliga-Schlusslicht FC Ingolstadt mit dem ersten Sieg unter dem neuen Chefcoach Rüdiger Rehm im Abstiegskampf wieder Hoffnung geschöpft.

Die Schanzer gewannen das letzte Pflichtspiel des Jahres mit 3:0 (2:0) gegen Dynamo Dresden. Im zweiten Spiel unter Rehm trafen Abwehrspieler Nico Antonitsch (1. Minute), Dresdens Kevin Ehlers unglücklich per Kopf ins eigene Netz (17.) und Filip Bilbija (85.).

Für Ingolstadt war es überhaupt erst der zweite Saisonsieg, der FCI bleibt mit zehn Punkten abgeschlagen Tabellenletzter hinter Erzgebirge Aue (14), das 1:3 (1:2) gegen den 1. FC Nürnberg verlor. Nikola Dovedan war dabei mit drei Toren (2./22./81.) der gefeierte Mann bei den Gästen. Jan Hochscheidt (8.) hatte für Aue ausgeglichen.

Der fränkische Traditionsclub arbeitete sich damit eine Woche nach dem 1:4 beim direkten Konkurrenten FC Schalke 04 wieder an die Aufstiegsränge heran. Mit 30 Zählern aus 18 Spielen beendet der Club die erste Saisonphase somit überraschend stark.

Der SC Paderborn verlor 1:2 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim. Für die Gäste war es der erste Sieg überhaupt gegen Paderborn. Nach Toren von Patrick Mainka (64.) und Tim Kleindienst (81.) bei einem Gegentreffer durch Jonas Carls (65.) kann sich Heidenheim mit nun 30 Punkten im neuen Jahr durchaus Aufstiegshoffnungen machen.

Bereits am Freitag war das Jahr für den souveränen Spitzenreiter FC St. Pauli mit einem überraschenden 0:3 (0:3) beim Nord-Rivalen Holstein Kiel zu Ende gegangen. «Ich habe mich natürlich geärgert, aber ich werde trotzdem ein frohes Fest haben, da die Gesamtlage gut ist», sagte Erfolgstrainer Timo Schultz, der mit 36 Zählern als Spitzenreiter ins neue Jahr startet und gute Chancen auf eine Bundesliga-Rückkehr hat. «Wenn man das gesamte Jahr betrachtet, haben wir Enormes geleistet und erreicht», sagte Schultz.

Für Ex-Bundesligist Fortuna Düsseldorf gilt dies nicht. Das Team von Trainer Christopher Preußer verlor am Freitag 0:1 (0:1) gegen den Drittletzten SV Sandhausen und könnte im schlechtesten Fall damit am Sonntag noch auf Rang 15 zurückfallen.

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