Kam nach Leipzig und holte gleich den DFB-Pokal: Trainer Domenico Tedesco. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

RB Leipzig gewinnt nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg erstmals den DFB-Pokal.

Stimmen zum Finale:

RB-Trainer Domenico Tedesco: «Ich glaube, dass die Mannschaft mehrmals bewiesen hat, dass sie Charakter hat, dass sie Mentalität hat. Wir haben einen starken Zusammenhalt. Die Spieler die reinkamen, haben es sehr gut gemacht. Ich bin überglücklich, sehr stolz auf die Mannschaft, sie hat extreme Widerstandsfähigkeit gezeigt. Ich habe immer wieder betont, dass wir damals im Dezember eine intakte Mannschaft vorgefunden haben. Jesse Marsch hat die Mannschaft so hinterlassen, zwei Pokalrunden bestritten, auch er hat einen großen Anteil.»

Tedesco zum Party-Marathon und zur Bierdusche: «Ich feiere nicht so gerne, bin auch nicht so der große Tänzer, wir haben 200 Mitarbeiter, die auf uns warten, das ist auch ein Sieg für sie. Ich trinke eher ein Glas Rotwein in der Ecke. Aber ich muss noch einige Spieler nass machen, das kriegen sie zurück.»

RB-Torwart Péter Gulácsi: «Es ist ein unglaublich schöner Moment, wir freuen uns, dass es geklappt hat. (…) Der Teamspirit, den wir heute gezeigt haben, war außergewöhnlich. Wir haben heute schwierige Momente gehabt, und trotzdem gewonnen. Nach der Roten Karte haben wahrscheinlich alle gedacht, es ist vorbei. Wir haben unglaublich gekämpft, mit zehn Mann alles gegeben, Räume geschlossen, Konter gefahren, dominant gewesen. Und dann im Elfmeterschießen waren wir alle cool, alle waren sauber geschossen. Das wird ein besonderer Tag, mit unseren Fans zu feiern. Wir feiern sicherlich ein paar Tage noch.»

SC-Trainer Christian Streich (zu seiner Mannschaft): «Ich habe ihr gesagt, dass sie eine wahnsinnig tolle Saison gespielt hat. Ich habe ihnen gratuliert und gesagt: Schaut da, die Leute. Wahnsinn, was mit dem SC Freiburg passiert ist in den letzten 20 Jahren.»

RB-Stürmer Emil Forsberg: «Alles schwer zu begreifen, ich habe eigentlich keine Worte für das Spiel, ich bin unheimlich stolz, ich weine normalerweise nicht, aber nach dem letzten Elfmeter habe ich einfach nur geweint nach den Emotionen. Es wird groß gefeiert, es ging schon in der Kabine los. Ich habe auch Bock auf Bier. Ich glaube Domenico (Tedesco) hat mit Kevin und mir zwei Extra-Co-Trainer gehabt. Wir waren voll heiß, Kevin hat die Rote Karte, ich habe die Gelbe Karte bekommen. Aber das alles bedeutet uns so viel. Wir wollten einfach nur gewinnen, die Jungs pushen und einfach nur gewinnen. Es ist eigentlich alles schiefgelaufen. Erst das Gegentor, dann die Rote Karte von Marcel (Halstenberg) bekommen, dann kommt diese Leidenschaft, diese Mentalität und der Wille dieser Mannschaft und wir drehen das Ding.»

RB-Clubchef Oliver Mintzlaff: «Die Mentalität, die die Mannschaft gezeigt hat, ist fantastisch. Der Fokus gilt jetzt einer richtig geilen Party.»

RB-Abwehrchef Willi Orban: «Für den ganzen Verein ist es etwas ganz Besonderes, wir haben Geschichte geschrieben. Ich hoffe, das war nur der Anfang. Freiburg und Leipzig waren stimmungstechnisch auf einem Top-Niveau, so muss ein Pokalfinale sein. Wir lassen es noch richtig krachen heute.»

RB-Verteidiger Lukas Klostermann: «Ich hatte das Gefühl, dass wir immer alle dran geglaubt haben. Ich bin unheimlich stolz, denn wir haben uns auch der der Roten Karte nicht runterkriegen lassen. Wir haben uns nie aufgegeben. Für den Verein bedeutet es extrem viel, wir sind hier zwei Mal gescheitert, die Zeit war reif dafür, das hat man bei jedem Spieler gemerkt.»

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